Ausflüge in die Natur: Inserieren in der Grossauflage mit 155'000 Exemplaren
WWF-Frühlingsheft 2012 mit Ausflugtipps in Grossauflage von 155'000 Exemplaren.
Eichner See mit Wasser
In einer Geländemulde östlich von Eichen (D) liegt das Naturdenkmal Eichener See.
Der Eichener See ist ein Gewässer von 250 Metern Länge, das nur nach anhaltenden Niederschlagsphasen oder nach der Schneeschmelze durch den Austritt von Karstgrundwasser gebildet wird. Nun ist er gefüllt. Ein Ereignis, das nur alle paar Jahre auftritt.
Es gibt Tiere, die sich an diese extremen Lebensbedingungen angepasst haben. Eine solche Besonderheit ist der Feenkrebs Tanymastix stagnalis, der erst 1911 entdeckt wurde. Die zu den Urzeitkrebsen gehörenden Tiere verbringen die trockene Phase in einem Überdauerungsstadium.
Ja zum «CentralParkBasel»
Verdichten heisst: Freiräume schaffen
Der WWF Region Basel hat die Idee des «CentralParkBasel» über den Geleisen beim Bahnhof SBB aus raumplanerischen Gründen von Beginn an unterstützt und trägt nun die Volksinitiative mit. (11. 2011)
Winterwanderungen
Winterausflüge in der Region
Vor der Tür auf Skitour: Reigoldswil - Vogelberg
Schneeschuhwanderung: Region Wasserfallen
Winterliche Tierbeobachtung, Augster Stau, Rhein
Winter-Velofahrt zum Kraftwerk Kembs
Zonenplan: Poker um Naturschutzzonen
Stellungnahme des WWF Region Basel zur zweiten Planauflage Basisratschlag, Zonenplanrevision der Stadt Basel
16. November 2011
Der WWF Region Basel begrüsst Änderungen, die mit der heute publizierten zweiten Auflage des Zonenplans der Stadt Basel erfolgt sind. So wurden Trockenwiesen von nationaler Bedeutung als Naturschutzgebiete und das Bäumlihofareal als Naturschonzone aufgenommen.
Leider wird der «Landschaftspark Wiese» nicht orientierend ausgewiesen, wie dies der WWF Region Basel vorgeschlagen hatte. 2006 wurde die «Wiese-Initiative» vom Volk angenommen, die für die Wiese-Ebene den «gesetzgeberischen» Schutz für Natur und Erholung verlangte. Die Umsetzung hätte nun im Zonenplan erfolgen sollen.
Grösster Mangel des Zonenplans bleibt die Stossrichtung, das Siedlungsgebiet primär in die Grünzone bzw. das Landwirtschaftsgebiet zu erweitern, ohne dass ein Ausweis über das innere Potential im bereits genutzten Gebiet mit Verdichtung und Umnutzung erfolgt. Dieses Vorgehen entspricht nicht dem zentralen raumplanerischen Grundsatz eines haushälterischen Umgangs mit dem Boden. Der Zusatzbericht zum inneren Potential soll erst nachträglich mit dem Ratschlag an den Grossen Rat erscheinen.
Mit der Annahme des Gegenvorschlags zur Familiengarteninitiative können 20 Prozent der Gärten überbaut werden. Welche dies sind, ist primär eine politische, keine rechtliche Frage. Rechtlich unbefriedigend bleibt jedoch die Festlegung der ökologischen Ersatzmassnahmen.
Leider werden der Münsterhügel und der Wolf-Gottesacker nicht als Schutzgebiete aufgenommen. Nicht im Plan (orientierend) befindet sich auch die «Rheinhalde», das älteste, amtliche geschützte Naturgebiet der Schweiz.
Der WWF Region Basel unterstützt die Ziele der Stadtentwicklung aus raumplanerischen und ökologischen Gründen. Städtische Entwicklung heisst nicht simples Zu- und Höherbauen. Der urbane Aufbruch muss die Balance mit den Qualitäten des Wohn- und Arbeitsortes wahren und diese erhalten – nein: verbessern. Verdichtung verlangt nicht nur Respekt vor sozialen Strukturen, Schutz der erhaltenswerten Bausubstanz und Ausbau des öffentlichen Verkehrs, sondern auch Schaffung von Frei- und Grünflächen. Natur- und Landschaftsschutz sind Teil dieser Anstrengungen, kein Widerspruch.
Der WWF Region Basel wird die Anliegen im Grossen Rat einbringen.
> detailliertere Stellungnahme 2. Publikation (PDF)
> Einsprache 1. Publikation Zonenplan
Entlastungspaket: Natur- und Umweltschutzverbände fordern Opfersymmetrie
Dass der Staatshaushalt im Kanton Basel-Landschaft in Schieflage ist und dass alle zu dessen Sanierung beitragen sollen, ist auch bei den Natur- und Umweltschutzorganisationen Pro Natura Baselland, BNV, WWF und VCS unbestritten. Aber sie wehren sich dagegen, dass im Zuge des Entlastungspakets der Natur- und Umweltschutz sowie der Öffentliche Verkehr überproportional zur Kasse gebeten werden.
> Stellungnahme des WWF Region Basel
> weitere Informationen der Umweltverbände
> Versammlung gegen das Entlastungspaket, Mittwoch, 26. Oktober 2011, 19 Uhr, Muttenz, Hotel Mittenza (PDF)
> Petition gegen Kürzungen bei der Signalisation der Wanderwege (PDF)
New Basel, ein Manhattan am Rhein
Aus dem Areal des Hafens Klybeck, wo heute Altglasberge und Tankanlagen stehen, soll dereinst ein neues Stadtquartier für 4000 Einwohner entstehen. Der WWF Region Basel unterstützt das Vorhaben – hier wird, raumplanerisch sinnvoll, bereits genutzter Raum entwickelt. Einzig der Ersatzstandort für den Hafen macht Kummer. Er soll auf dem ehemaligen Rangierareal der Deutschen Bahn entstehen, einem wichtigen Naturgebiet Basels. Der WWF wird sich für die Prüfung von Alternativen einsetzen.
Vor 51 Jahren ...
Am 11. September 1961 wurde in der Schweiz der World Wide Fund for Nature (WWF) gegründet.
Film des WWF Brasilien:









